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softshelljacken

Softshelljacken Vergleich 2026 – Die besten Jacken für Wandern, Klettern und Trekking

Kletterer in grauer Softshelljacke an einem Fels mit Blick ins Tal
Testsieger

Mammut Eiswand Guide SO Hooded Jacket

ca. 250–280 €
4.8

4-Wege-Stretch-Softshell für alpines Klettern, Klettersteig und Trekking. Winddicht nach ISO 13937-1 (<10 l/m²/s), DWR-Beschichtung, helmpflichtige Kapuze, flache Nähte an Druckpunkten. Kein störendes Futter – direkt über der Lage tragbar.

Gewichtca. 420 g (Gr. M)
Material4-Wege-Stretch-Softshell, DWR-beschichtet
  • Winddicht nach ISO 13937-1 (<10 l/m²/s) – messbarer Standard, kein Marketing
  • Helmpflichtige Kapuze: sitzt direkt unter dem Kletterhelm ohne Druckstellen
  • 4-Wege-Stretch: volle Bewegungsfreiheit beim Klettern und Klettersteig
  • Flache Nähte an Schulter und Rücken – kein Drücken unter Gurten
  • 250–280 € – teuerste Jacke in diesem Vergleich
  • Kein wärmendes Innenfutter – bei Kältepausen Schicht darunter nötig
  • Nur wasserabweisend, nicht wasserdicht – bei starkem Regen Hardshelljacke nötig
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Technische Beweglichkeit

Salewa Puez Dolomiti CW Softshell Jacket

ca. 180–220 €
4.6

Polartec Power Stretch Pro – der Benchmark für technische Softshelljacken. 4-Wege-Stretch, direkt auf der Haut tragbar (baselayer-kompatibel), sehr hohe Atmungsaktivität. Für technisches Gelände, Sportklettern und schnelle Aufstiege.

Gewichtca. 340 g (Gr. M)
MaterialPolartec Power Stretch Pro
  • Polartec Power Stretch Pro: der Standard für technische Softshelljacken weltweit
  • Direkt auf der Haut tragbar – dünn genug als Mittellage oder Außenjacke
  • Höchste Atmungsaktivität im Vergleich: kein Membranwiderstand
  • 4-Wege-Stretch: kein Zug bei Kletterbewegungen
  • Weniger Windschutz als Mammut Eiswand – kein definierter Windschutz-Standard
  • Keine helmkompatible Kapuze – nicht für Klettersteige mit Helmtragepflicht geeignet
  • Geringer wärmend als Fjällräven Abisko – für Kältepausen Zwischenlage nötig
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Warm + Winddicht

Fjällräven Abisko Lite Fleece Jacket

ca. 150–180 €
4.3

Polartec Classic 100 Fleece innen, Polyamid-Außenstoff (windabweisend). Wärmer als reine Softshelljacken, komfortabler bei Pausen und moderatem Tempo. Für Hüttentrekking, Wandern in mittlerem Tempo und kältere Bedingungen.

Gewichtca. 380 g (Gr. M)
MaterialPolartec Classic 100 Fleece (innen), Polyamid (außen)
  • Polartec Classic 100 Fleece innen: wärmer als reine Softshells bei Pausen
  • Windabweisender Außenstoff: Schutz vor Bergwind ohne Hardshelljacke
  • 150–180 € – gutes Preis-Wärme-Verhältnis für Trekking und Hüttenwandern
  • Robust und pflegeleicht – Fjällräven-Langlebigkeitsstandard
  • Kein 4-Wege-Stretch – Fleece-Konstruktion schränkt Bewegung bei technischem Klettern ein
  • Keine Kapuze – Windschutz am Kopf fehlt
  • Weniger geeignet für schnelle, sportliche Aktivitäten mit hoher Schweißproduktion
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Preis-Tipp

Jack Wolfskin Activate Softshell Jacket

ca. 100–130 €
4.1

Günstiger Einstieg in Softshell-Technik. 4-Wege-Stretch, DWR-Beschichtung, wärmendes Fleece-Innenfutter. Alltags- und Freizeitjacke für leichte Wanderungen, Radfahren und urbane Nutzung.

Gewichtca. 450 g (Gr. M)
Material4-Wege-Stretch-Softshell, Fleece-Innenfutter, DWR
  • 100–130 € – günstigster Einstieg mit echtem 4-Wege-Stretch
  • Fleece-Innenfutter: wärmer als reine Softshelljacken, ideal für Herbst und Frühjahr
  • Alltagstauglich: Fahrrad, Stadtbummel, leichte Wanderungen
  • DWR-Beschichtung: Nieselregen und kurze Schauer kein Problem
  • Ca. 450 g – schwerste Jacke im Vergleich
  • Kein definiierter Windschutz-Standard – nicht für exponierte alpine Lagen
  • Keine helmkompatible Kapuze – nicht für technisches Klettern geeignet
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Preise: ca.-Richtwerte, Stand 15.07.2026. Aktuelle Preise beim Händler prüfen.

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Eine Softshelljacke ist keine Regenjacke – und wer das verwechselt, wird nass. Der entscheidende Unterschied: Softshelljacken haben keine wasserdichte Membran, dafür aber deutlich mehr Stretch und Atmungsaktivität. Beim schnellen Aufstieg, am Klettersteig oder beim Sportklettern ist das der richtige Kompromiss.

Dieser Vergleich zeigt vier Modelle aus unterschiedlichen Segmenten – vom alpinen Klettersteig-Spezialisten bis zum Alltagstipp für unter 130 €.

Vergleichstabelle: Alle Modelle auf einen Blick

ModellMaterialGewichtWinddichtDWRStretchKapuzePreis ca.
Mammut Eiswand Guide SO4-Wege-Stretch-Softshell~420 gISO 13937-1 <10 l/m²/sja4-Wegehelmkompatibel~265 €
Salewa Puez Dolomiti CWPolartec Power Stretch Pro~340 gwasserabweisendja4-Wegeja (kein Helm)~200 €
Fjällräven Abisko Lite FleecePolartec Classic 100 + Polyamid~380 gwindabweisendjabegrenztnein~165 €
Jack Wolfskin Activate4-Wege-Stretch + Fleece-Futter~450 gwasserabweisendja4-Wegeja (kein Helm)~115 €

Quellen: Herstellerdatenblätter (mammut.com/de, salewa.com/de, fjallraven.com/de, jack-wolfskin.com), Stand Juli 2026.

Unser Tipp: Mammut Eiswand Guide SO Hooded Jacket

Die Mammut Eiswand Guide SO Hooded Jacket ist die einzige Jacke in diesem Vergleich mit einem gemessenen Windschutz-Standard (ISO 13937-1, <10 l/m²/s) und einer helmkompatiblen Kapuze. Wer am Klettersteig unterwegs ist, braucht genau das: keine störenden Taschen an Hüftgurt-Kontaktpunkten, volle Bewegungsfreiheit beim Greifen und eine Kapuze, die unter dem Helm sitzt, ohne zu rutschen.

Der 4-Wege-Stretch ermöglicht Klettersequenzen ohne Zugspannung in der Jacke. Die DWR-Beschichtung hält Nieselregen und kurze Schauer ab – für alles darüber hinaus gehört eine Hardshelljacke in den Rucksack. Bei 250–280 € ist die Eiswand Guide die teuerste Option in diesem Vergleich, aber die Einzige, die für technisches alpines Gelände ohne Einschränkungen gebaut ist.

Salewa Puez Dolomiti CW: Technische Beweglichkeit durch Polartec Power Stretch Pro

Die Salewa Puez Dolomiti CW nutzt Polartec Power Stretch Pro – das Material, das Kletterer und Skitourengeher weltweit als Standard für technische Softshelljacken kennen. Es ist dünn genug, um direkt auf der Haut zu tragen (baselayer-kompatibel), und dehnt sich in alle Richtungen ohne Formverlust.

Die Atmungsaktivität ist die höchste im Vergleich: Kein Membranwiderstand, kein Fleece-Futter – das Material transportiert Feuchtigkeit sofort nach außen. Das macht die Salewa zur ersten Wahl beim Sportklettern oder bei schnellen, technischen Aufstiegen, wo Schwitzen das Hauptproblem ist, nicht Regen. Einschränkung: Die Kapuze ist nicht helmkompatibel – für Klettersteige mit Helm ist die Mammut die bessere Wahl.

Fjällräven Abisko Lite Fleece: Wärme für Pausen und Hüttentrekking

Die Fjällräven Abisko Lite Fleece Jacket ist technisch keine klassische Softshelljacke, sondern ein Fleece-Softshell-Hybrid: Polartec Classic 100 innen (Fleece), Polyamid außen (windabweisend). Das macht sie wärmer als reine Softshelljacken – ideal für Pausen, moderates Wandertempo und Hüttentrekking in kühleren Lagen.

Wer lange Pausenzeiten einplant oder Touren bei niedrigen Temperaturen macht, hat mit der Abisko Lite Fleece eine Jacke, die auch ohne Bewegung warm hält. Kein 4-Wege-Stretch, keine Kapuze – das schränkt die Nutzung bei technischen Aktivitäten ein. Für Wandern auf markierten Wegen und entspanntes Trekking ist sie eine komfortable, langlebige Wahl.

Jack Wolfskin Activate Softshell: Günstigster Einstieg mit 4-Wege-Stretch

Der Jack Wolfskin Activate Softshell Jacket ist für 100–130 € der einzige echte Softshelljacken-Einstieg im Vergleich. 4-Wege-Stretch und DWR sind vorhanden – das sind die beiden Kernmerkmale einer Softshelljacke. Das Fleece-Innenfutter macht sie wärmer als die Salewa oder Mammut, was für Herbst- und Frühjahrstouren ein Vorteil ist.

Als Alltagsjacke, für Radfahren oder leichte Wanderungen auf nicht-exponierten Wegen ist der Activate eine solide Wahl. Für alpine Einsätze, Klettersteige oder Sportklettern fehlt es an definiiertem Windschutz und helmkompatibler Kapuze. Das schwerste Modell im Vergleich (~450 g), aber das günstigste.

Softshell vs. Hardshell: Wann welche Jacke?

Die Grundregel ist einfach: Softshell bei Bewegung, Hardshell bei Regen.

SituationEmpfehlung
Schneller Aufstieg, Sportklettern, BouldernSoftshelljacke (höhere Atmungsaktivität)
Klettersteig mit stabilen VerhältnissenSoftshelljacke mit helmkompatibler Kapuze
Mehrtägige Hüttentour mit RegenrisikoHardshelljacke als Außenlage, Softshell darunter
Dauerregen, Schnee, lange Pausen im NassenHardshelljacke (wasserdichte Membran)
Wandern bei bewölktem, trockenem WetterSoftshelljacke ausreichend
Skitouren, HochtourenHardshelljacke (Windschutz + Wasserdichte)

Der häufigste Fehler: eine Softshelljacke im Starkregen tragen und erwarten, dass sie wie eine Membran-Jacke dichthält. DWR hält Nieselregen ab – nach 20 Minuten Starkregen ist der Stoff durchnässt. Für Bergtouren mit unbekanntem Wetter gehört beides in den Rucksack: Softshelljacke zum Wandern, Hardshelljacke als Wetterschutz-Reserve.

Für Klettersteige: Was muss eine Softshelljacke können?

Nicht jede Softshelljacke eignet sich für Klettersteige. Drei Anforderungen sind entscheidend:

1. Helmkompatible Kapuze: Die Kapuze muss unter einem Kletterhelm sitzen, ohne zu verrutschen oder den Helm anzuheben. Normale Kapuzen sind für diese Position zu groß oder zu unstrukturiert. Nur die Mammut Eiswand Guide SO in diesem Vergleich erfüllt dieses Kriterium.

2. Ellenbogenfreiheit: Beim Greifen an Leitern und Griffen muss die Jacke dem Arm folgen, ohne zu ziehen. 4-Wege-Stretch ist dafür die Voraussetzung – Modelle ohne echten Stretch (wie die Fjällräven Abisko) schränken hier ein.

3. Keine störenden Taschen am Gurt: Hüfttaschen, die genau dort sitzen, wo der Klettersteig-Gurt drückt, machen die Jacke unbrauchbar. Mammut und Salewa lösen das durch hochgesetzte Taschen oder Brusttaschen; der Jack Wolfskin Activate hat hüfthohe Taschen, die am Gurt reiben können.

Softshelljacken für Klettersteige sind keine Hauptwetterschutzschicht – sie werden über einer dünnen Basislage getragen und durch eine Hardshelljacke im Rucksack ergänzt, wenn das Wetter kippt.

Welche Softshelljacke für welchen Zweck?

Alpines Klettern, Klettersteig, technisches GeländeMammut Eiswand Guide SO (~265 €): ISO-Windschutz, helmkompatible Kapuze, 4-Wege-Stretch, flache Nähte unter Gurten.

Sportklettern, Bouldern, schnelle AufstiegeSalewa Puez Dolomiti CW (~200 €): Polartec Power Stretch Pro, dünnste und beweglichste Jacke im Vergleich, maximale Atmungsaktivität.

Hüttentrekking, Wandern bei kühlen TemperaturenFjällräven Abisko Lite Fleece (~165 €): wärmender Fleece-innen-Aufbau, windabweisend, komfortabel bei langsamem Tempo und Pausen.

Alltag, Radfahren, leichte WanderungenJack Wolfskin Activate (~115 €): günstigster Einstieg mit 4-Wege-Stretch und DWR, Fleece-Innenfutter, alltagstauglich.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Softshell und Hardshell? Softshelljacken haben keine wasserdichte Membran. Sie bestehen aus elastischem Stretch-Gewebe mit DWR-Beschichtung – wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. Dafür sind sie deutlich atmungsaktiver und beweglicher. Hardshelljacken laminieren eine wasserdichte Membran (GORE-TEX, H2No etc.) auf den Außenstoff – vollständig wasserdicht, aber weniger Stretch und niedrigere MVTR. Für intensive Aktivitäten ohne Regen: Softshell. Bei Dauerregen oder unbekanntem Bergwetter: Hardshell.

Ist eine Softshelljacke wasserdicht? Nein. DWR (Durable Water Repellency) lässt Wasser abperlen und hält kurze Schauer ab. Bei längerem Regen saugt das Material Wasser auf. Eine Softshelljacke ist kein Ersatz für eine Hardshelljacke mit Membran. Für Touren mit ernsthaftem Regenrisiko: Hardshelljacke als Außenlage oder als Reserve im Rucksack.

Wann ist eine Softshelljacke besser als eine Regenjacke? Bei hoher Körperaktivität. Sportklettern, schnelles Wandern und Klettersteige erzeugen mehr Schweißproduktion, als eine Hardshelljacke ableiten kann – die Folge ist Schwitzen von innen. Softshelljacken haben keinen Membranwiderstand, der Dampftransport ist deutlich schneller. Bei trockenem bis wechselhaftem Wetter und sportlicher Aktivität ist eine Softshelljacke die komfortablere Wahl.

Was bedeutet 4-Wege-Stretch? Das Material dehnt sich in alle vier Richtungen – horizontal, vertikal und beide Diagonalen. Im Unterschied zu 2-Wege-Stretch (nur eine Achse) folgt der Stoff beim Greifen, Knieheben oder Schulterdrehen dem Körper in jede Richtung ohne Zugspannung. Beim Klettern und Klettersteig ist 4-Wege-Stretch die Mindestanforderung.

Kann ich eine Softshelljacke als Außenjacke tragen? Ja – bei trockenem bis leicht bewölktem Wetter ist eine Softshelljacke die ideale Außenjacke. Über einer Basislage getragen schützt sie vor Wind und ist atmungsaktiv. Bei Regenrisiko: Hardshelljacke im Rucksack. Im Alltag, beim Radfahren und bei leichten Touren funktioniert eine Softshelljacke für die meisten Bedingungen als einzige Jacke.

Wie pflege ich eine Softshelljacke? Bei 30–40 °C waschen, kein Weichspüler (zerstört DWR-Wirkung). Bei niedriger Stufe trocknen oder hängend lufttrocknen – Wärme reaktiviert die DWR-Beschichtung. Stretch-Fasern bleiben durch Schonwaschgang länger elastisch. Falls Wasser nicht mehr abperlt: DWR-Spray (z. B. Nikwax TX.Direct) nach dem Waschen auftragen. Nicht wringen.

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Quellen

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